Wappen:
Schild mit Bogen zum Schildhaupt geteilt, oben in Silber ein wachsender,
schwarzer, rotbewehrter Adler, unten in Grün ein mit 3 goldenen Ähren
belegter, silberner Mühlstein. Der grüne Berg im unteren Wappenteil steht für
den nahezu 700 m hohen Ernstberg. Vom Mittelalter an bis etwa 1930 wurden am Fuße
des Ernstberges Mühlsteine gebrochen. Dies wird durch den Mühlstein
dokumentiert. Die 3 goldenen Ähren weisen darauf hin, das die Landwirtschaft für
Jahrhunderte Haupterwerbsquelle des Ortes war. Der Adler ist das Attribut des
Orts- und Kirchenpatrons, des Evangelisten
Johannes.

Geschichte:
Die ersten menschlichen Siedlungsspuren stammen aus der Römerzeit. Innerhalb
der bekannten römischen Ruinenstätte »Im Kloster« wurde auch ein
beigabenloses Trockenmauergrab festgestellt, das der Merowingerzeit angehören könnte.
In der Feudalzeit gehörte der Ort zum Amt Daun im Erzstift Trier. In preußischer
Zeit war Hinterweiler Gemeinde in der Bürgermeisterei Rockeskyll. Vom
Mittelalter an bis etwa 1930 wurden am Fuße des Ernstberges Mühlsteine
gebrochen.
Sehenswertes:
Kleiner Ort am Ernstberg (zweithöchster Berg der Eifel - 699 m - mit 200 m
langer Höhle).
